/stíll/
Herkunft: mittelhochdeutsch still(e), althochdeutsch stilli, zu stellen, eigentlich = stehend, unbeweglich
Bedeutung: 1 so, dass kein oder kaum ein Geräusch, Laut zu hören ist
2a ruhig, frei von Lärm [und störender Betriebsamkeit] ruhig, leise
3a ruhig , frei von Spannungen und Aufregungen
3b frei von Hektik
5 zurückhaltend, nicht sehr gesprächig; in sich gekehrt
6a ohne sich [laut] zu äußern; wortlos
Stille ist hauptsächlich ein akustisches Phänomen  und Fotografie [fotoɡraˈfiː]  (aus Altgriechische Sprache φῶς phōs, im Genitiv: φωτός photós, »Licht« und γράφειν graphein »schreiben, malen«) funktioniert visuell.
Zahlreiche Bilder betitelt mit Silence.
Sie zeigen etwas, was an sich still ist - Natur, Sonnenaufgänge, Sterne. Aber sie fühlen sich nicht still an. Und ein Bild, dass sich nicht still anfühlt, ist es auch nicht.
Es sind die Gefühle. Sonnenaufgänge und übersäte Sternhimmel wecken tausend Gefühle, tatsächlich empfinde ich Sonnenaufgänge sogar eher als laut. Komposition und Bildsprache. Ein Bild ist Still, wenn man Stille fühlt. 
Still ist endlos. Stille wird endlos sein.
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